Bandhistorie

Striekspöen - Rathausplatz 1982
Striekspöen - Rathausplatz 1982

Die Historie

Paul Decker, Michael Karp-Armonier, Bert Klein, Jörg Lambert und Manfred „Manni“ Nutsch - das waren Mitte der 70-er Jahre die Gründer der Striekspöen. Zwischenzeitlich gehörten Lothar Fischer und Guido Simon zur Besetzung. Seit Gründung der Gruppe Ende der 70er Jahre haben sich die Lieder der „Wuppertaler Jonges“ in den Köpfen und Herzen der Menschen im Tal verankert. So sehr, dass die Band sogar nach der Trennung ihre Popularität nicht verlor oder in Vergessenheit geriet. Spektakuläre Aktionen, wie die Konzerte auf der Wupper in den Jahren 1982 und 1984, an denen tausende Wuppertaler Bürger teilnahmen, machten die Striekspöen legendär.

Auf dem Höhepunkt ihrer Aktivität schlug das Schicksal eine große Bresche in das kreative Leben der Band. Bert Klein, der musikalische Kopf der Gruppe, verstarb auf tragische Weise und hinterließ eine Lücke, die nicht zu schließen war. Paul Decker, der Texter der meisten Striekspöen-Lieder, verlor nicht nur einen Freund sondern auch seine andere kreative Hälfte. Trotzdem machte der Rest der Band, bestehend aus Paul Decker, Lothar Fischer und Guido Simon weiter. Bert Klein wurde durch Andy Recktenwald ersetzt. Zusammen produzierte man noch eine Weihnachts-CD. Aber irgendwie war es nicht mehr wie es einmal war. Im Dezember 1998 trennte man sich in Freundschaft. Zwei Jahre lang schien das Ende der Band besiegelt.

Doch das neue Jahrtausend sollte auch ein Neubeginn für die Striekspöen werden.

Noch während des Bestehens der alten Formation traf Paul Decker auf einen Musikerkollegen aus frühen Jugendtagen, Reinhold Wiechers, einen Wuppertaler Liedermacher, allerdings solistisch tätig. Dieses Gefühl der Seelenverwandtschaft - wie einst zwischen Bert Klein und ihm - veranlasste ihn, mit Reinhold Wiechers über eine Neugründung der Striekspöen nachzudenken.

Aus diesem Gedanken wurde eine Tat und man fand in Hannes Flick am Bass einen dritten Mann. Dazu gesellten sich Kai Acker am Schlagzeug,  Sigi Kepper an der Gitarre und Peter Holtei an den Keyboards, alle miteinander Wuppertaler Musiker mit langjähriger Bühnenerfahrung. Über 18 Monate verbarrikadierte sich die Band im Proberaum. Es galt, das alte Liedmaterial aufzuarbeiten und neue Stücke zu arrangieren.

Aber es hat sich gelohnt! Wuppertal kann sich freuen! Es gibt sie wieder - und mittlerweile auch immer noch: die Band, die Wuppertaler Lebensart widerspiegelt.